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Für dich
Wer wartet auf mich, am Ende des Winters?Wenn der Schnee schmilzt und die Winde wehen?Werde ich zergehen, in meinem Innern?Ein zartes Flehen, ein zittriges Flimmern.Und tausend Stimmen wimmern. Wie Eis so starr, vom Licht allein geküsst,sein Hauch die Kraft des Feuers, dochteuer scheint die Morgensonne, undferner noch liegt jene Wonne,die du in deinen Armen trägst.Aber…
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Pseudopoesie
Ist der Schreiber auch betrübt,im Schreiben ist er doch geübt,und mutig schreibt er munter weiter,am nächsten Tag wird’s vielleicht heiteram Ende wär’s halt doch gescheiter,wenn er einfach weiter mit den Bürstenmännerndurch die Straßen seiner Ehre zieht,bevor er dann, vom Krieg zerendet –das Messer und zum Abschied zieht. Ist keine Wahrheit in den Worten,kann keine Lüge…
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Apfel, glücklicher Apfel
Ein Apfel fiel herab und fühlte sich ganz aufgelöst. Was war geschehen? War er nicht eben noch Teil einer großartigen Sache gewesen? Nun lag er alleine im Gras und sah sich schon verfaulen. Abgefallen bin ich, vom Baum der Erkenntnis! Beklagenswerter Apfel, nun lieg ich hier allein, nun fühl ich mich ganz klein. Die Krähe…